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Die Angst |
Angst ist etwas natürliches und auch nützliches. Angst hilft dem Menschen Gefahren zu vermeiden und trägt so zu einem sicheren Leben bei. Viele Ängste sind auch unbewußt und stammen aus der grauen Vorzeit unserer Menschheitsgeschichte. Wieso schreibe ich das hier? Der Grund ist, dass viele Gemeindebürger zur Kandidatur vom Team Kramer sinngemäß ungefähr folgendes Statement abgeben: “Super, ich find den Stefan echt kompetent, ich glaub, er wär gut für unsere Gemeinde - aber wählen, nein, wählen trau ich mich ihn nicht, ich hab einfach Angst, dass dann noch viel mehr slowenisch wird in unserer Gemeinde.“ - Stille -
So eine Aussage muss man erst einmal verdauen. Da ich mit deutscher Muttersprache aufgewachsen bin, und meine Familie dem Slowenischen in unserer Gemeinde sehr skeptisch gegenüber steht, kann ich Aussagen dieser Art verstehen - ja sogar nachvollziehen. Ich habe mich im Laufe meines Lebens sehr viel mit der Problematik um die zwei Sprachen in unserer Gemeinde beschäftigt. Ich habe erfahren, dass unsere Vergangenheit in vielen Menschen tiefe Wunden hinterlassen hat, egal welche Sprache die Menschen gesprochen haben. Und da trifft sie uns wieder, die Angst. Die Angst etwas nicht zu dürfen, etwas zu müssen, das wir nicht wollen. Doch steckt heute wirklich etwas Reales hinter dieser Angst? Glauben manche wirklich, dass irgendwer ihnen etwas aufzwingen oder verbieten will? Ich glaube, diese Ängste verlieren, wenn man sie hinterfragt, jegliche Grundlage.
Die Philospohie des Teams ist es, jeden dort zu unterstützen wo er steht und niemanden auszuschließen - egal welche Sprache er spricht. Ein konkretes Beispiel aus dem Wahlkampf, das diese Philosophie verdeutlicht: Wenn jemand die Wahlbroschüre in deutscher Sprache haben will, so bekommt er sie in Deutsch. Will sie jemand in slowenischer Sprache, so gibt es die Broschüre auch in slowenischer Sprache. Das ist Vielfalt, die niemanden überfordert.
Ich glaube die Zeit ist Reif, sich seinen Ängsten zu stellen und sie zu überwinden, um mutig nach vorne zu blicken und der Gemeinde eine Chance für Veränderung zu geben.